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Smarte Medizintechnik-Produkte

Vernetzen Sie Ihre Medizintechnik-Produkte und steigern Sie so deren Wert für Kunden und Patienten.

Die Anforderungen an die Medizintechnik seitens der Kunden steigen stetig, gleichzeitig müssen viele öffentliche Gesundheitssysteme sparen.

Mit smarten Produkten können sie auf diese Herausforderungen gezielt reagieren: Sie können Ihre Produkte mit neuen, innovativen Features besser auf neue Kundenanforderungen und ihren Einsatz effizienter machen. So heben Sie sich als Hersteller vom Wettbewerb ab, können sich neue Geschäftsfelder erschließen und treiben die digitale Transformation Ihres Unternehmens voran.

Beispielhafte Kundenprojekte:

Bei der Entwicklung der Konfigurations- und Trainings-App konnte das Team der blue-zone die Entwickler von Ottobock in den Themen Konzeption, Implementierung, Optimierung, Verifikation und Dokumentation unterstützen und somit einen wertvollen Beitrag zu diesem tollen Produkt leisten..

Um die im letzten Beitrag vorgestellte Myo Plus Prothesensteuerung optimal zu nutzen, kann diese über eine App individuell angepasst werden. Die größte Herausforderung bei der Steuerung ist die Ähnlichkeit einzelner Muster. Da sich viele Handbewegungen nur um Nuancen unterscheiden, muss die Myo Plus Mustererkennung eine Vielzahl von verschiedenen Mustern erkennen und korrekt zuordnen.

Nach einer erstmaligen Konfiguration durch einen Orthopädietechniker hat der Prothesenträger die Möglichkeit, mit der App die Kommunikation mit der Prothese zu trainieren. Dazu werden die gemessenen Bewegungsmuster an ein Smartphone oder Tablet übertragen und visualisiert ( Video). Das erste Training zur Handhabung der neuen Steuerung dauert je nach Patient wenige Tage. Sobald die Kommunikation zwischen Anwender und Prothesensteuerung funktioniert, kann der Anwender den Fortschritt in der App speichern und selber nachjustieren. Darüber hinaus können Anwender die Geschwindigkeit der Hand und die Geschwindigkeit der Rotation einstellen.

Bei der Entwicklung der Konfigurations- und Trainings-App konnte das Team der blue-zone die Entwickler von Ottobock in den Themen Konzeption, Implementierung, Optimierung, Verifikation und Dokumentation unterstützen und somit einen wertvollen Beitrag zu diesem tollen Produkt leisten.

blue-zone unterstützt Ottobock bei der Entwicklung einer intelligenten Prothesensteuerung

Für die meisten Menschen ist es selbstverständlich mit zwei gesunden Händen ihren Alltag zu bestreiten.

Um dieses Gefühl auch Amputierten zurückzugeben, hat Ottobock mit der Unterstützung der blue-zone die europaweit erste Prothesensteuerung mit Mustererkennung entwickelt. Die Steuerung passt sich individuell an die Bedürfnisse der Anwender an und unterstützt sie bei den Herausforderungen ihres Alltags.

Dazu werden mit acht Elektroden die Bewegungsmuster der Unterarmmuskulatur gemessen und über eine Mustererkennung einer Handbewegung zugeordnet. Somit ist es möglich mit der verbleibenden Muskelbewegung am Unterarmstumpf die ehemals gewohnten Bewegungen mit der Prothese auszuführen.

Greift der Patient nach einem Gegenstand, wird das Bewegungsmuster von der Steuerung erkannt und über die Mustererkennung automatisch in die korrekte Griff- und Rotationsbewegung überführt. Die Steuerung kann in verschiedenen Ottobock Handprothesen wie der multiartikulierenden bebionic Hand eingesetzt werden.

Bei der Entwicklung dieser neuartigen Prothesensteuerung konnte blue-zone das Team der Ottobock Entwickler in den Bereichen Konzeption, Embedded Firmware und Testing unterstützen und somit einen wertvollen Beitrag für eine komfortable Steuermöglichkeit für Armprothesenträger leisten.

Weitere Informationen über die neue Myo Plus Prothesensteuerung mit Mustererkennung erhalten Sie im nachfolgenden Video von Ottobock: Ottobock Myo Plus Prothesensteuerung mit Mustererkennung

blue-zone unterstützt GE Healthcare dabei, Ultraschall-Sonden mit hochsensibler Sensorik auszustatten.

GE Healthcare, ein international agierendes Unternehmen für Medizintechnik und Pharmazeutische Arzneimittel, entwickelt unter anderem modernste Ultraschallgeräte, die für unterschiedlichste Einsatzbereiche und klinische Anwendungen konzipiert sind.

Die blue-zone unterstützt GE Healthcare dabei, Ultraschall-Sonden mit hochsensibler Sensorik auszustatten, mit welcher der Funktionsumfang der Sonden erweitert und an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden kann. Dazu gehört unter anderem die Evaluierung möglicher Sensor-Lösungen, die Entwicklung der Prototypen und die Implementierung der Firmware zur Analyse und Aufbereitung der Sensordaten.

Die Sensorik soll dabei unterstützen, externe Einflüsse auf die sensible Ultraschall-Sonde zu erfassen.
Auftraggeber:
GE Healthcare Austria
GE Healthcare

Eine exakte Analyse des Gangbildes - die Sensorsohlen stapp one, in denen auch Know-how der blue-zone steckt, machen es möglich.

Die 2016 gegründete stAPPtronics GmbH mit Hauptsitz in Vorarlberg hat auf Basis einer weltweit einzigartigen Sensortechnologie Lösungen für die medizinische Ganganalyse und Therapie entwickelt. Ihre Produkte unterstützen Kliniken, Reha- und Forschungseinrichtungen bei der Diagnose und Behandlung ihrer Patienten.

Die dafür eingesetzte PC-Applikation stammt größtenteils aus der Softwareschmiede der blue-zone. Mit dieser können Patientendaten angelegt und verwaltet und Aufzeichnungen des Gangbildes mit den intelligenten Sensorsohlen stapp one gestartet werden. Für die Ganganalyse kommen elektronische Einlegesohlen zum Einsatz, die einfach in die Schuhe des Patienten eingelegt werden. Diese zeichnen Bewegungs- und Druckdaten auf und übermitteln diese kabellos und in Echtzeit via Bluetooth-LE an die Software und damit direkt auf den Bildschirm. Dahinter steckt eine ebenfalls von der blue-zone entwickelte Logik zur Ansteuerung der Sohlen inkl. Fehlerbehandlung z.B. bei Verbindungsabbrüchen. Parallel dazu kann der Patient von der PC-Software gefilmt werden, um danach in der Zeitlupe millimetergenau Fehlstellungen bzw. Störungen des Gangbildes zu objektivieren. Die Ergebnisse aus dieser Analyse erlauben es dem behandelten Arzt oder Therapeuten ganz gezielt die optimalen Therapien auszuwählen. Darüber hinaus ermöglicht eine Liveansicht der Druckverteilung Übungen effizienter und effektiver durchzuführen und anzutrainieren.

Zusätzlich wurde für die Software auch eine Lizenzierungs-Funktion entwickelt. Je nach Lizenz können für den Anwender verschiedene Varianten und Features der PC-Applikation freigeschalten werden.
Auftraggeber: stAPPtronics GmbH

Medizinproduktentwicklung seit 2005

Wir sind zertifiziert nach ISO 13485 und entwickeln Ihre Software für Medizinprodukte nach internationalen Standards wie dem Software-Lebenszyklus-Prozess IEC 62304 sowie der Risikomanagement-Norm IEC 14971. Wir unterstützen Sie beim Risikomanagement, bei der Dokumentation, bei der Softwareentwicklung und übernehmen die Sicherstellung der Traceability über den gesamten Software-Lebenszyklus – Voraussetzungen für die Zulassung Ihres Produkts. Durch unsere langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Marktführern im Bereich der Medizintechnik kennen wir diese Anforderungen sehr genau und liefern die dazu passenden Lösungen. Dies bedeutet für Sie konkret, dass wir unserer Software nahtlos in Ihre Prozesse als Hersteller und „In-Verkehr-Bringer“ des Medizintechnik-Produkts integrieren können.

Medizinprodukte und ihre Entstehungsphasen sind oft hoch komplex. In den meisten Entwicklungen stecken spezielles Know-how und hohe Investitionen. Wir tragen aktiv dazu bei, die Komplexitäten in der Konzeptions- und Umsetzungsphase zu vereinfachen. Sei es durch den Einsatz bewährter und sinnvoller Technologien, um das Produkt robust im täglichen Einsatz zu gestalten oder durch optimierte Prozesse zur medizinrechtlich korrekten Dokumentation (z.B. nach Software-Life-Cycle IEC 62304).

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Medizinproduktentwicklung seit 2005
  • ISO 13485 Zertifizierung
  • Kompetentes Team mit akademischer Ausbildung
  • Schnelle Reaktion und persönliche Erreichbarkeit
  • Professionelle Projektabwicklung und Agilität
  • Umfassende, normenkonforme Dokumentation
  • Reibungslose Hard- und Software Integration
  • Empfängerorientierte Usability

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